OPC - wichtiger antioxidativer Schutz

Ich möchte Ihnen unser OPC besonders ans Herz legen, weil es ein außergewöhnliches Präparat ist.

In der Folge verrate ich Ihnen warum:

Was ist OPC?

OPC ist die Abkürzung für oligomere Procyanidine und diese Stoffe gehören zu den Flavanoiden. Man bezeichnet diese Stoffe auch als sekundäre Pflanzenstoffe, die von den Pflanzen als Abwehrstoffe gegen schädliche äußere Einflüsse wie UV-Einwirkung, Bakterien und Viren oder Fraßfeinde eingesetzt werden. Außerdem spielen sie eine Rolle bei der Wachstumssteuerung und der Farbbildung. Der Begriff „sekundär“ wird verwendet, um sie von den sogenannten „primären“ Pflanzenstoffen (das sind Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) abzugrenzen. In ihrer Bedeutung für den Menschen sind sie aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkung jedoch keineswegs „sekundär“. Im Gegenteil: Sie haben einen sehr wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.

Vorkommen

OPC kommt in vielen pflanzlichen Nahrungs- und Genussmitteln vor, meistens ist es in der Schale oder der Rinde am höchsten angereichert. Durch das Schälen von Obst und Gemüse geht dieser wertvolle Pflanzenstoff meist verloren. OPC findet sich auch in hohen Konzentrationen in Rinde, Wurzel, Blatt und Frucht von Holzgewächsen. Im Grunde also stets an den Stellen der Pflanzen, an denen ihre Abwehrkräfte gegen äußere Einwirkungen am stärksten sein müssen. Auch Propolos, das Kittharz der Bienen, enthält je nach Ursprungsregion hohe Konzentrationen von OPC. Viele pflanzliche Arzneidrogen wie z.B. Weßdorn, Gingko, Heidelbeeren usw. enthalten ebenfalls große Mengen an OPC und viele positive Wirkungen sind auf diesen Inhaltsstoff zurückzuführen.

Freie Radikale und Antioxidantien

Freie Radikale mit ihren Folgeerkrankungen bekommen immer mehr Aufmerksamkeit von den Wissenschaftlern. Anerkannte Umweltmediziner führen bereits mehr als 200 Erkrankungen und auch den Alterungsprozess selbst auf eine erhöhte Belastung mit freien Radikalen und damit auf Oxidation zurück. Aggressive, hochreaktive Stoffe bilden im Körper biologisch nicht vorgesehene Stoffe und schaden so dem menschlichen Körper. Diese „freien Radikale“ attackieren empfindliche Aminosäuren, Fette, Zellmembranen und selbst die Erbsubstanz DNS. Dabei entstehen für den Körper sehr schädliche Substanzen und zerstörte Zellen. So entstehen Schlacken im Körper – quasi Mülldeponien - , welche die natürlichen Funktionen blockieren und den Körper durch Abgabe schädlicher Stoffe ständig belasten. Demgegenüber stehen so genannte Antioxidantien wie beispielsweise OPC, welche diese freien Radikale abfangen und so die Kette unterbrechen.

Es gibt die unterschiedlichsten Quellen für freie Radikale: Das sind zum Beispiel Stoffwechselbelastungen, Erkrankungen, Umwelt- und Genussgifte, Schwermetalle, Stickoxyde, Reizgase, Umweltchemikalien, UV-Strahlung, physischer und psychischer Dauerstress und viele weitere Ursachen.

Zunehmend werden freie Radikale auch durch denaturierte Nahrungsmittel schon bei deren Anbau, bei der Verarbeitung und Herstellung begünstigt, weil diverse zusätzlich belastende Chemikalien eingesetzt werden, weil vermehrt unnatürliche Nahrungsmittelzusatzstoffe (Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe) verwendet werden oder weil gar manche Nahrungsmittel radioaktiv bestrahlt werden, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Alles das trägt zur vermehrten Bildung freier Radikale bei.

Anwendungsgebiete

Aufgrund dieser Tatsachen leitet sich ein breites Anwendungsgebiet von OPC ab, welches auch in der Praxis bereits seine Bestätigung findet:

  • Degenerative Augenprobleme wie Makuladegeneration (Netzhautschädigung), trockene Augen, Bindehautentzündung, grauer Star
  • Tinnitus (Ohrenklingeln)
  • Kapillare Durchblutungsstörungen wie kribbelnde, schmerzende Arme und Beine
  • Durchblutungsstörungen, Übersäuerungen, Leistungsschwäche
  • Ischiämie (mangelnde Blutversorgung einzelner Organe) und Hypoxie (Sauerstoffmangel in den Geweben)
  • Venenprobleme, schlechte Durchblutung der Kapillaren, Thrombosen
  • Ödeme und Schwellungen
  • Arteriosklerose
  • Herzschwäche, Kreislaufprobleme
  • Störung der Membranstruktur und der Membranfunktion
  • Chronische Entzündungen
  • Hautprobleme
  • Vorzeitiges Altern
  • Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche
  • Diabetes mellitus Typ II und andere Stoffwechselstörungen
  • Degenerative Gelenkserkrankungen wie Arthritis, Arthrose oder Verletzungen der Bänder
  • Immunschwäche

OPC unterstützt die Wirkung anderer Vitamine

OPC unterstützt in außerordentlicher Weise die Wirkung anderer zellschützender und antioxidativ wirkender Vitamine wie zum Beispiel Vitamin-C und E und sollte deshalb immer gemeinsam mit diesen Vitaminen genommen werden.

Außerdem soll OPC nach vorliegenden Studien in der Lage sein, auch freie Metalle im Körper zu binden. Freie Metalle werden als zusätzlicher Katalysator für freie Radikale angesehen. OPC ist somit ein natürlicher Chelatbildner.

OPC, das wirksamste natürliche Antioxidans, kann alle Körperzellen einschließlich der des Gehirns schützen. Die intensivsten Studien dieser positiven Wirkungen wurden jedoch im Bereich der Stärkung von Blutgefäßen unternommen, für die OPC in Frankreich schon über 40 Jahre lang verwendet wurde. OPC gibt effektiven antioxidierenden Schutz für Gefäßsysteme, Arterien, Venen und Lymphgefäße.

OPC gibt den Körperzellen durch seinen radikalvernichtenden Effekt und seine schnelle Diffusion ins Bindegewebe effektiven Schutz vor den schädlichen Wirkungen freier Radikale und reaktiver Moleküle, welche Zellstrukturen verändern und das ursprüngliche Gewebemilieu stören können.

Resorption und Aufnahme

Untersuchungen haben ergeben, dass OPC zu einem erheblichen Teil resorbiert wird. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute therapeutische Wirkung. Studien weisen sogar darauf hin, dass OPC in der Lage sein soll, die sogenannte Blut/Hirn-Schranke zu passieren, weshalb OPC seine antioxidative Wirkung auch im Gehirn und Zentralnervensystem entfalten kann. Es liegt eine Verteilung zugunsten des gesamten Gewebes vor und OPC gelangt bis in den Herzmuskel.

 

 

Nebenwirkungen

Die Gabe von Extrakten aus Pinienrinden sollte bei Kindern vermieden werden. Auch während der Schwangerschaft oder der Stillzeit sollte das Präparat ohne den Rat eines Therapeuten nicht eingenommen werden.

Menge pro Kapsel

75 mg standardisierter OPC-Mix aus 75 Prozent Pinienrinden und 25 Prozent OPC aus Traubenkernen, 225 mg Mannitol. Standardisiert bedeutet, dass hier der Rohstoff einen fest definierten Wirkstoffgehalt in gleichbleibender Qualität und Güte aufweist. Das ist für den therapeutischen Erfolg von großer Bedeutung.

 

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.

Ihre Apothekerin Kerstin Pöllmann

Zink - der Tausendsassa unter den Spurenelementen



Liebe Kundinnen und Kunden,

Zink wird von unserem Körper als Spurenelement benötigt und hat viele wichtige Funktionen zu erfüllen. Deutschland gilt als Zinkmangelgebiet. Doch lesen Sie einfach weiter:

Zink, Eisen und Fluor machen den größten Teil des Körperbestands von 10 g Spurenelementen aus, was auf die enorme Wichtigkeit dieser Elemente hinweist. Bereits 1869 wurde bei Experimenten mit Mikroben offenbar, dass Zink deren Wachstum positiv beeinflusste.

1939 entdeckte man das erste zinkhaltige Enzym, heute kennt die Forschung mehr als 300 Enzyme im Körper, die Zink als aktivierendes Element enthalten. Laut WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) gehört Zink zu den Haupt-Mangelelementen. Nur die Hälfte der Deutschen bekommt genügend Zink. Es wird für alle Zellen des Organismus benötigt und ist Bestandteil aller Pflanzen und Tiere.

Zink wird in Gehirn und Zentralnervensystem in Pools gespeichert. Es gibt kaum ein wichtiges Krankheitsbild, bei dem Störungen im Zink-Haushalt nicht beteiligt sind. Dieses Spurenelement ist ein Multitalent, ein wichtiger Schwermetall-Gegenspieler und ein wirksames Antioxidans.

Welche Funktionen erfüllt Zink im Körper?

Schutzwirkung: Zink schützt die Körperzellen vor Schädigungen durch freie Radikale. Es hilft somit gegen das Altern und wirkt Krebs vorbeugend. Es schützt ebenfalls vor Schwermetall-Vergiftungen durch Cadmium, Blei, Nickel und Quecksilber, die sonst die Stelle des Zinks (bei Mangel) in den Enzymen einnehmen und dann zu Fehlfunktionen führen. Schwermetalle können außerdem selbst zellschädigende Radikalreaktionen auslösen. Zink schützt Zellen und DNS (Erbsubstanz) vor Oxidationsschäden und steckt in 2000 zinkabhängigen Faktoren zum Ablesen der Gene. Es fördert die Ausscheidung von Aluminium und verringert dessen toxische Wirkung.

Immunsystem: Zink reguliert die Immunabwehr und wirkt auch direkt Viren tötend. Deshalb wird besonders bei viralen Infekten die Gabe von Zink empfohlen.

Hormonstoffwechsel: Zink hat bedeutenden Anteil am Stoffwechsel der Geschlechtshormone, der Schilddrüsenhormone, der Wachstumshormone, der Prostaglandine und des Insulins.

Enzym- Funktionen: Zink wirkt am Aufbau zahlreicher Enzyme mit und kann sowohl beschleunigend als auch hemmend in Stoffwechselvorgänge eingreifen. Die Freisetzung von Nervenbotenstoffen wird von Zink mitbestimmt. Der Auf- und Abbau der Nukleinsäuren (RNS, DNS) ist zinkabhängig, es ist wichtig für die Zellteilung. Bei Mangel kommt es zu ungenügender Aktivität des Enzyms Carboanhydrase, damit wird der Säure-Basen-Haushalt gestört, es kommt zu vermehrter Natrium- und Wassereinlagerung. Die eiweißspaltenden Carboxipeptidasen in Zwölffingerdarm, Nieren und Milz leiden ebenso unter Zinkmangel wie die Alkoholdehydrogenase, die Alkohol oxidativ abbaut.

Zink ist der Eiweißstoffwechselmanager, es wirkt am Eiweißaufbau für neue Zellen und Botenstoffe mit.

Wie decken wir den Zinkbedarf?

Um Zinkmangel vorzubeugen, empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) für Frauen täglich 12 mg, in der Schwangerschaft 20 mg , während der Stillzeit 25 mg und für Männer 15 mg pro Tag. Bei Kinderwunsch sollte die tägliche Zinkzufuhr über einen längeren Zeitraum 15 – 30 mg täglich betragen, bei Mangel kann der gesamte Sexualhormon-Haushalt bis zur Zeugungsunfähigkeit gestört sein. Tatsächlich recherchierte die VERA-Studie, dass die durchschnittliche Aufnahme pro Tag bei Frauen 9,65 mg und bei Männern 11,2 mg beträgt In unserem Land haben wir eindeutig eine Unterversorgung, zumal Risiko-Gruppen bei der Studie gar nicht erfasst wurden.

Natürliche Zinkquellen: Innereien, Rindfleisch, Milch, Vollkornprodukte, Weizenkeime, Bierhefe, Sesam, Mandeln, Erdnüsse, Kürbiskerne, Heringe, Austern, Pilze, grüne Blattgemüse, Kohl, Tomaten, Orangen, Pfirsiche. Besonders zinkreich pro 100g ist Leber (6-8 mg), Austern (bis zu 85 mg)), Muscheln (27 mg), Linsen, Erbsen, Vollkorn, Haferflocken (4-5mg), weiße Bohnen, Fleisch, Weizenkleie, Nüsse (3-4mg), Vollkornbrot, Vollreis, Eier (2 mg).

Wichtig: Zink aus tierischen Lebensmitteln wird zu 30 – 40% aufgenommen, aus Pflanzen nur zu 5 – 10%. In Kartoffeln, Äpfeln, Möhren, Gurken, Spargel und Kohlrabi sitzt das meiste Zink direkt unter der Schale (evtl. nur gut waschen und abreiben statt schälen). Weißmehl hat nur noch 20% des Zinks von Vollkornmehl. Rohes Vollkorn (Müsli) enthält Phytinsäure, die das Zink an sich binden kann. Eiweiße aus tierischer Nahrung erhöhen wiederum die Zinkaufnahme (z.B. Müsli mit Joghurt, Brot mit Käse, Pfannkuchen mit Ei...). Auch Phosphorsäure , besonders in Fast Food und Cola, beeinträchtigt die Zinkverwertung.

Anzeichen von Zinkmangel

  • Fruchtbarkeit: Unterfunktion der Hoden/Eierstöcke, weniger Spermien, Unfruchtbarkeit, Unfähigkeit zu stillen, fehlende Lust am Sex, Testosteronmangel, Potenzstörungen
  • Wachstum: Wachstumsverzögerung, verspätete sexuelle Entwicklung, Untergewicht bei der Geburt
  • Immunsystem: Infektionsanfälligkeit, geringe Krebsabwehr
  • Schleimhaut (Atemwege, Magen-Darm-Kanal): gestörte Funktion, Durchfall
  • Sinnesorgane: Nachtblindheit, trockene Augen, Appetitlosigkeit, verminderte Geruchs- und Geschmacks-Empfindung, Hörverlust
  • Zentralnervensystem: Depressionen, Psychosen, Schizophrenie, Lethargie, Aggressivität, Hyperaktivität, Lernschwäche, langsame geistige Entwicklung bei Kindern
  • Haare, Fingernägel: Haarausfall, brüchige Haare, zu schnelles Ergrauen, weiße Flecken
  • Haut: schuppige Haut, Schuppenflechte, Akne, Ausschläge, Pusteln, Verhornungen, verzögerte Wundheilung, Risse in den Mundwinkeln, Neurodermitis
  • Muskeln: Geringes Muskelwachstum, Muskelschwäche
  • Zellschutz: Schäden durch freie Radikale
  • Blutzucker: Schlechte Zuckerkontrolle (Glucosetoleranz) und geringere Insulinproduktion

Ursachen von Zinkmangel:

  • Erhöhter Bedarf bei Schwangerschaft, Stillzeit, Leistungssport
  • Unzureichende Zufuhr bei Senioren, Jugendlichen, Kleinkindern
  • Mangelnde Zufuhr durch Reduktionsdiäten, Hungern, künstliche Ernährung
  • Resorptionsstörungen bei entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder ungenügende Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse. Acrodermatitis enterosa, die genetisch bedingte Zinkmangelkrankheit
  • Infektionen, Anämien, Krebs
  • Nieren- oder Lebererkrankungen (auch durch hohen Alkoholkonsum)
  • Verminderte Aufnahme durch äußere Einflüsse: erhöhte Zufuhr von Calcium, Phosphor, Phytat; chronische Schwermetallvergiftungen
  • Diabetes mellitus
  • Gewebezerstörungen: Operationen, Verbrennungen, Herzinfarkt, rheumatoide Arthritis
  • Wechselwirkunggen von Medikamenten, wie erhöhte Zinkausscheidung bei Einnahme der „Pille“, von Antacida (Säureblocker), Kortison....

In der Praxis werden Zinkmangelzustände häufig beobachtet und gemessen.

 

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um!

Ihre Apothekerin Kerstin Pöllmann